Rom

Das antike Rom

Zum antiken Rom zählt unter anderem das Kolosseum, das Forum Romanum, das Pantheon und die Thermen. Hier spielte sich das Leben der Römer ab.

Das Kolosseum

Im Kolosseum wurden blutige Gladiatorenkämpfe ausgetragen, es kämpften Menschen gegen Menschen oder Menschen gegen wilde Tiere. Die Kämpfer kam aus allen Provinzen des römischen Reiches. Im Kolosseum konnten sogar echte Wasserschlachten nachgestellt werden. Dies war durch die Flutung des Kolosseums möglich. Der Name Kolosseum (oder ital. Colosseo) leitet sich vermutlich von der Kolossalstatue des Kaisers Nero ab. Denn das Kolosseum wurde auf dem Platz von Kaiser Neros ehemaliger Palastanlage, der Domus Aurea, erbaut. Kolosseum


Das römische Volk wollte Brot und Spiele - diesem Wunsch kam Kaiser Vespasian 72 n. Chr. nach. Die Arena bot Platz für ca. 50 000 Menschen. Die Sitzplätze waren nach Stand in der römischen Gesellschaft aufgeteillt: Der Kaiser und die Senatoren verfügten über die besten Plätze. Normale Bürger saßen auf den höheren Rängen und Frauen und Sklaven mussten sich mit den schlechtesten Plätzen in den obersten Rängen abfinden. Kaiser Vespasian erlebte die Vollendung des Kolosseums im Jahre 80 n. Chr. nicht mehr. Sein Sohn und Nachfolger, Kaiser Titus weihte die Arena mit 100-tägigen Festspielen ein. Heutzutage steht das Kolosseum als Monument gegen die Todesstrafe. Seit 1999 wird das Kolosseum 48 Stunden in bunten Farben angestrahlt, wenn ein Todesurteil ausgesetzt wird oder ein Staat auf der Welt die Todesstrafe abschafft.

Das Kolosseum erreichen Sie am besten mit der U-Bahn Linie "B", die Station lautet Colosseo


Das Forum Romanum

In den römischen Foren spielte sich das wirtschaftliche, politische, kulturelle und religöse Leben der Römer ab. Das Forum Romanum ist das älteste römische Forum. Es ersteckt sich über die drei römischen Hügel Kapitol, Palatin und Esquilin. Im Forum können heute noch u. a. die Reste der Basilika des Maxentius (die letzte heidnische Kirche Roms), der Titusbogen (der als Vorbild für den Arc de Triomphe in Paris gilt) und die Via Sacra besichtigt werden. Auf der Via Sacra (dt. heilige Straße) sieht man heute immer noch die Wagenspuren der Trimphzüge.